Vorhabensbeginn
Grundsätzlich ist vor Vorhabensbeginn der Förderantrag zu stellen. Bei vielen Förderprogrammen reicht eine formlose Antragstellung vor Vorhabensbeginn aus, bei hoch subventionierten Förderungen kann aber auch eine formgebundene Antragstellung vor Vorhabensbeginn Voraussetzung sein.
Als Beginn des Investitionsvorhabens ist grundsätzlich der Abschluss eines der Ausführung zuzurechnenden Lieferungs- oder Leistungsvertrages (z.B. Bestellung von Maschinen) zu werten. Bei Baumaßnahmen gelten Planung und Bodenuntersuchung grundsätzlich nicht als Beginn des Vorhabens. Für den Grunderwerb gelten programmspezifische Ausnahmeregelungen.
Es empfiehlt sich also in jedem Fall vor Investitionsbeginn ein Bankgespräch zu führen.
Siehe auch: Subventionserheblichkeit