De-minimis-Verordnung
"De minimis non curat lex." Im Prinzip gilt auch hier: "Um Kleinigkeiten kümmert sich das Gesetz nicht." Die "De-minimis-Verordnung" besagt, dass bestimmte innerhalb eines Zeitraums gewährte Beihilfen (Förderkredite, Zuschüsse) unberücksichtigt – also in voller Höhe bewilligt werden - bleiben, wenn sie eine bestimmte Bagatellgrenze – derzeit i.d.R. 200.000 Euro – über einen Zeitraum von drei Jahren nicht überschreiten. Das ist bei Förderkrediten meistens der Fall, da bei diesen lediglich der Zinsvorteil (=Subventionswert) berücksichtigt wird.